Linux Cluster "Helics"

Heidelberger Superrechner

03. Juni 2002
Der mit 512 Athlon-Prozessoren ausgestattete Parallelrechner der Universität in Heidelberg rückt in die Liga der weltschnellsten Computer auf.
IWR-Direktor Jürgen Warnatz vor Helics
IWR-Direktor Jürgen Warnatz vor Helics

Der "Heidelberg Linux Cluster" (Helics) mit einer Leistung von 1400 Gigaflops (Milliarden Gleitkomma-Operationen pro Sekunde) wurde mit Beteiligung der Uni Mannheim und des Interdisziplinären Zentrums für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) entwickelt. Nach der Superrechner-Hitliste (www.top500.org) vom November 2001 liegt er damit weltweit auf Rang 24 - in Europa auf Platz vier. Helics soll wissenschaftliche Modellierungs- und Simulationsaufgaben lösen. Der Rechner, der zu großen Teilen aus handelsüblichen PC-Komponenten besteht, war mit rund 1,26 Millionen Euro fast ein Schnäppchen: "Ein fertiger Computer dieser Rechenleistung hätte fünf- bis zehnmal so viel gekostet", sagt IWRDirektor Jürgen Warnatz. Noch schneller ist der Rechner, den das US-Energieministerium bei Hewlett-Packard bestellt hat. Der aus 1400 Itanium-Prozessoren bestehende PC wird mit 8400 Gigaflops Helics deutlich übertrumpfen. Kosten des Projekts: 24,5 Millionen Dollar.

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