Trendbarometer elektronische Weiterbildung

Hemmungen beim E-Learning

19. Juni 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Computer-gestützte Weiterbildungsprogramme fristen ein Nischendasein. Nur 22 Prozent kleiner und mittelständischer Unternehmen setzen in ihrer Firma E-Learning-Angebote ein. Zu diesem Ergebnis kommt das "Trendbarometer für kleine und mittelständische Unternehmen" des Marktforschungsinstituts Techconsult.

Durchweg überzeugt von den E-Learning-Angeboten sind die Nutzer nicht: Jeder zweite kritisiert die hohen Kosten der angebotenen Individuallösungen und den Implementierungsaufwand. Vielen Betrieben fehlen zudem branchenspezifische Module.

E-Learning-Programme sind ständig verfügbar und wiederholbar. Das schätzen Nutzer besonders.
E-Learning-Programme sind ständig verfügbar und wiederholbar. Das schätzen Nutzer besonders.

Nutzer und Interessierte elektronischer Weiterbildungsangebote sehen die größten Vorteile in der Möglichkeit, Programme jederzeit je nach Bedarf abrufen und wiederholen zu können (92 beziehungsweise 96 Prozent).

Wer E-Learning einsetzt, hebt als weitere Pluspunkte Zeitersparnis (88 Prozent) und Kostenersparnis (85 Prozent) hervor. Zudem empfinden Nutzer es als positiv, dass eine größere Anzahl von Firmenangehörigen effizient geschult werden kann (83 Prozent).

Weitere Trümpfe der computer-gestützten Weiterbildungsprogramme sehen Anwender in der individuellen Schulungsmöglichkeit (73 Prozent) sowie in einer erhöhten Lernqualität (48 Prozent).

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