Weiterer Stellenabbau angekündigt

Hewlett-Packard mit deutlichem Gewinnrückgang

21. August 2015
Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) muss im letzten Quartal vor seiner Aufspaltung weitere Abstriche bei Umsatz und Gewinn verkraften.

Von Mai bis Juli fiel der Überschuss um 13 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert auf 0,9 Milliarden Dollar (umgerechnet 0,8 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Erlöse schrumpften um acht Prozent auf 25,3 Milliarden Dollar. Währungsbereinigt hätte das Minus bei zwei Prozent gelegen.

HP-Chefin Meg Whitman
HP-Chefin Meg Whitman
Foto: Hewlett-Packard

Obwohl der Quartalsgewinn die Markterwartungen übertraf, fiel die Aktie nachbörslich zunächst um über zwei Prozent. Anleger hatten sich einen besseren Geschäftsausblick erhofft. HPHP spaltet sich zum 1. November auf. Das Geschäft mit PCs und Druckern wird von den Dienstleistungen für Unternehmen abgetrennt, um den einzelnen Sparten zu mehr Wachstum zu verhelfen. Alles zu HP auf CIO.de

"HP hat im dritten Quartal Ergebnisse abgeliefert, die eine sehr starke Performance in unserer Enterprise Group und deutlichen Fortschritt beim Turnaround von Enterprise Services widerspiegeln", erklärte Konzernchefin (Chairman, President und CEO in Personalunion) Meg Whitman. "Ich bin sehr zufrieden, dass wir erneut die avisierten Ergebnisse geliefert haben, während wir auf Kurs bleiben für eine der größten und komplexestens Firmenaufspaltungen aller Zeiten."

Über den bereits angekündigten Abbau von 55.000 Stellen hinaus wird HP dabei bis zu weitere fünf Prozent seiner Arbeitsplätze streichen, kündigte Finanzchefin Cathie Lesjak in der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen an. Eine konkrete Zahl nannte die CFO dabei nicht, sie sagte ab zumindest, dass HP deswegen nicht mehr für seine Restrukturierung ausgeben müsse als bisher angesetzt. Mehr Details zum Konzernumbau wollen Whitman und Lesjak bei einem Analystentag am 15. September mitteilen. (dpa/tc)

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