Public IT


T-Systems liefert HTC-Geräte

Hochsichere Handys für Bundesbehörden

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.

SiMKo 2 arbeitet grundsätzlich verschlüsselt

Die Lösung „Sichere mobile Kommunikation", SiMKo 2, umfasst Sicherheitsmaßnahmen, die sowohl Hardware, Software als auch den Betrieb der Smartphones vor Angriffen schützen. SiMKo 2 arbeitet grundsätzlich verschlüsselt. Das betrifft den Zugang zur Kundeninfrastruktur und die übertragenen Daten, das Betriebssystem und die auf den PDAs gespeicherten Daten.

Die Smartphones bleiben auch bei einem Verlust des Endgerätes geschützt. Die Verschlüsselung erfolgt mit der vom BSI geforderten Schlüssellänge. SiMKo 2 arbeitet zudem mit einer „digitalen Identität", also Zertifikaten, die von einem Trustcenter hergestellt werden. Die Zertifikate werden auf einer besonders geprüften Crypto-Card der Firma Certgate im Gerät gespeichert. Alle sicherheitsrelevanten Aktionen, Zugang, Schlüsselerzeugung, Ver- und Entschlüsselung, funktionieren nur mit dieser Karte. Nur wer im Besitz der Karte ist und die PIN kennt, kann Daten empfangen und entschlüsseln.

Die Geräte des Herstellers HTC bauen ohne Umwege über Fremdserver eine direkte Verbindung zu einem Behörden- oder Unternehmensnetz und damit zu Geschäftsanwendungen auf. Jede Verbindung ist über einen VPN-Tunnel gesichert. Die Nutzer können jederzeit und von jedem Ort auf ihre Daten wie Kalender, E-Mails, Kontakte oder Aufgaben zugreifen. Außerdem erlaubt das Gerät einen sicheren Zugang zum Web und die Nutzung von Office-Programmen. Sicherheitskritische Funktionen wie die Kamera sind gar nicht erst nicht installiert, Schnittstellen wie Bluetooth, GPS oder WLANWLAN wurden deaktiviert. Alles zu WLAN auf CIO.de

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