Banken als Vorreiter

Hoffnung auf wachsende IT-Budgets von US-Unternehmen

15. April 2004
Von Patrick Goltzsch
US-Entscheider beurteilen die Geschäftsaussichten ihrer Unternehmen zunehmend positiv. Damit wächst auch die Hoffnung auf wieder anwachsende Investionen in die IT, so die Marktforscher von IDC in einer aktuellen Analyse.

Im Gegensatz zur Entwicklung in den letzten zweieinhalb Jahren zeigen sich Entscheider in den USA vermehrt optimistisch. In einer regelmäßigen Panel-Umfrage registrierten die Marktforscher von IDC einen Sprung von 15 Prozent unter den Managern, die die Aussichten für ihr Geschäft als "positiv" oder "sehr positiv" bewerten.

Zudem gaben 42,1 Prozent der Unternehmen an, wieder vermehrt in Informationstechnik investieren zu wollen. Im letzten Jahr hatte der Anteil noch bei 31,1 Prozent gelegen. Zwar weckt der Optimismus der Manager Hoffnungen auf gute Aussichten bei der IT-Beschaffung, doch IDC-Analystin Lucie Draper konstatiert auch: "Die Kosten unter Kontrolle zu halten, bleibt ein wichtiges Thema, auch wenn die Unsicherheit etwas verschwunden ist. Und der Anstieg der Ausgaben wird von einer Branche zu anderen variieren, abhängig Bedürfnissen des jeweiligen Marktes."

Insbesondere unter den Finanzinstitutionen erwartet IDC eine deutliche Erhöhung des IT-Budgets. Zudem werden BankenBanken und Telekommunkationskonzerne ihre internen Ausgaben vermehrt in OutsourcingOutsourcing fließen lassen. Alles zu Outsourcing auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken

Für die Studie befragte IDC 1341 nordamerikanische Entscheider.

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