Edles Ultrabook mit 15,6-Zoll-Touchscreen

HP Spectre XT Touchsmart im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Das HP Spectre XT Touchsmart ist edel und teuer. Doch das Ultrabook mit Windows 8 bietet für 1500 Euro viel Luxus, unter anderem einen Touchscreen mit 15,6 Zoll. Der Test zeigt, ob bei ihm Schein und Sein zusammenpassen.

Full-HD-Bildschirm mit IPS-Panel, Aluminium-Gehäuse, beleuchtete Tastatur, Glas-Touchpad, Thunderbolt-Anschluss: Keine Frage, beim HP Spectre XT Touchsmart befinden wir uns in der Premium-Liga der Notebooks. In der Luxus-Klasse, in der zum Beispiel Samsung mit der Serie 9 und das Apple Macbook Pro unterwegs sind. Letzte Unklarheiten beseitigt der Blick aufs Preisschild: 1499 Euro ruft HP für das große Ultrabook mit 15,6-Zoll-Display auf.

Ultrabook mit Touchscreen

Der Luxus-Konkurrenz hat das Spectre XT aber was voraus: Das Windows-8-Notebook besitzt einen Touchscreen. Sie können die Kachel-Oberfläche also mit dem Finger bedienen - das funktioniert flüssig, aber nicht so bequem wie auf einem Tablet, denn bei jeder Berührung wippt der Bildschirm leicht.

Die Anschlüsse auf der linken Seite: Netzwerk (ausklappbar), HDMI, Thunderbolt, zweimal USB 3.0
Die Anschlüsse auf der linken Seite: Netzwerk (ausklappbar), HDMI, Thunderbolt, zweimal USB 3.0

Die Verarbeitung des Specre XT ist fast fehlerlos: Deckel und Handballenablage sind aus Metall gefertigt und absolut verwindungssteif und knarzfrei. Die Unterseite des Gehäuses hat HP mit einer beschichteten Magnesium-Oberfläche versehen (Soft Touch) - dadurch liegt das Ultrabook beim Tragen griffsicher in der Hand. Der Magnetverschluss hält den Deckel sicher auf dem Gehäuse, auch wenn das Notebook aufrecht in der Tasche steht. Ganz perfekt ausbalanciert ist es nicht: Wenn Sie den Deckel mit einer Hand öffnen, hebt sich das Gehäuse auch etwas.

Ebenfalls unschön für ein Notebook dieser Preisklasse: Der schmale Rahmen um das Display schließt nicht bündig mit dem Panel ab. Bei unserem Testgerät finden sich oben und links deutlich sichtbare Spaltmaße - ideale Nester für Staub und Krümel.