iPad


Duell auf Augenhöhe

HP TouchPad und iPad im Vergleichstest

27. Juli 2011
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
HP präsentiert mit dem TouchPad einen ernst zu nehmenden Konkurrenten im Business-Bereich für das iPad von Apple. Wir haben uns den Tablet-PC angeschaut.
Das HP TouchPad tritt an, im Business dem iPad von Apple den Rang abzulaufen.
Das HP TouchPad tritt an, im Business dem iPad von Apple den Rang abzulaufen.
Foto: HP

Mit dem TouchPad bringt HPHP ein Gerät auf den Markt, dass sich explizit an Business-User wendet und sich damit bereits fundamental von iPadiPad und Android-Tablets unterscheidet. Angesichts des offenkundigen Misserfolgs des Playbooks von RIM platziert sich HP im Business damit durchaus exklusiv. Alles zu HP auf CIO.de Alles zu iPad auf CIO.de

Zudem lassen sowohl das iPad als auch Android-Geräte aufgrund mangelhafter oder fehlender Funktionen durchaus Platz für Phantasien nach besseren Tablet-PCs zu. Ob solche Träume sowie der Anspruch von HP der Wirklichkeit und einem Vergleich mit dem faktischen Unternehmensstandard iPad standhalten, klärt der nachfolgende Test.

Die Hardware im Vergleich

Zunächst einmal zu den Gemeinsamkeiten von HP TouchPad und iPad: Beide Geräte sind mit einer Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll exakt gleich groß. Auch die Bildschirmauflösung der beiden Multitouch-Geräte ist mit 1024x768 Pixeln identisch. Selbst Breite und Höhe der Geräte unterscheiden sich nur im Millimeterbereich. Allerdings ist das TouchPad mit 13,7 mm deutlich dicker als das iPad (8,8 mm) und mit 740 Gramm Lebendgewicht auch deutlich schwerer (iPad: 601 Gramm). Gerade im Dauerbetrieb fallen diese 140 Gramm durchaus "ins Gewicht", denn dann merkt man den Unterschied durchaus in den Armen.

Beide Geräte gibt es in unterschiedlichen Varianten mit WiFi und 3G-Verbindungen. Das TouchPad ist derzeit allerdings nur in der WLAN-Ausführung erhältlich.