IDC zum Server-Markt - Fujitsu stürzt ab

HP vor IBM und Dell

Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Die weltweiten Umsätze aus Server-Verkäufen stiegen im ersten Quartal 2011 stark an. Am meisten profitierte davon IBM, doch HP bleibt nach wie vor an der Spitze.
 Die Server-Umsätze legten im ersten Quartal 2011 deutlich zu, weil Unternehmen wieder mehr Geld für die Erneuerung ihrer Infrastrukturen ausgeben.
Die Server-Umsätze legten im ersten Quartal 2011 deutlich zu, weil Unternehmen wieder mehr Geld für die Erneuerung ihrer Infrastrukturen ausgeben.
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Im ersten Quartal 2011 haben Server-Hersteller weltweit mit dem Verkauf von Server-Hardware 11,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das bedeutet im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres ein Umsatzwachstum von 12,1 Prozent.

1,9 Millionen Server verkauft

Im selben Vergleichszeitraum stieg die Anzahl der verkauften Server um 2,5 Prozent auf 1,9 Millionen. Das ist das zweitbeste je in einem ersten Quartal erzielte Ergebnis bei den abgesetzten Stückzahlen.

Das berichtet das US-Marktforschungsinstitut IDC im Rahmen seines Worldwide Quarterly Server Tracker. Nach Auffassung von IDC-Analyst Matt Eastwood ist der Aufschwung im Server-Markt darauf zurückführen, dass Firmen außer Standard-Servern auf Basis von x86-Architekturen inzwischen verstärkt Midrange-Unix- sowie High-End-Server nachfragen.

Fujitsu stürzt ab

Im Gesamtmarkt hat HP weiter die Nase vorn - mit einem Marktanteil von 31,5 Prozent bei einem Umsatz von 3,75 Milliarden Dollar. Der IT-Konzern verlor gegenüber dem Vorjahr 0,3 Prozent Marktanteil, obwohl die Serverumsätze im gleichen Zeitraum fast elf Prozent nach oben kletterten. Dicht auf den Fersen von HP ist inzwischen IBM, das seinen Marktanteil um 2,7 Prozent auf jetzt 29,2 Prozent erhöhen konnte. Die Umsätze schossen um mehr als 22 Prozent nach oben, auf jetzt 3,48 Milliarden Dollar.