Stellenstreichungen erwartet

HVB lagert Wertpapierabwicklung an ITS aus

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Transaktionsbank ITS, ein Gemeinschaftsunternehmen von T-Systems und der Düsseldorfer Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt, wird künftig Teile der Wertpapierabwicklung des Privatkundengeschäfts für die Hypovereinsbank ausführen. Bis Ende kommenden Jahres soll die Wertpapierabwicklung auf die Systemplattform der ITS übertragen worden sein.
Zentrale der Hypovereinsbank
Zentrale der Hypovereinsbank

Nach Angaben der HypoVereinsbank sollen auch das Wertpapiergeschäft für institutionelle Kunden und das eigene Investmentbanking auf eine von der ITS bereit gestellte Plattform migriert werden. Über das Volumen des Projektes wurde Stillschweigen vereinbart.

Im Rahmen der Partnerschaft werden 150 bis 200 Stellen bei der HVB-Abwicklungstochter Financial Markets Service Bank (Fimaseba) wegfallen. Bisher verbuchte die Fimaseba rund 15 Millionen Transaktionen im Jahr.

Mit der Auslagerung von Geschäftsprozessen an spezialisierte Bankfabriken verspricht sich die Hypovereinsbank jährliche Kostensenkungen im zweistelligen Millionenbereich. So verhandelt das Unternehmen seit Ende vorigen Jahres auch mit der Postbank über eine Auslagerung des Zahlungsverkehrs.

T-Systems öffnet die Partnerschaft Türen zum Finanzdienstleistermarkt. Das Unternehmen hält die Option, 2008 die Mehrheit an ITS zu übernehmen.

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