Neues Verständnis von IT-Sicherheit

IBM: CISO wird zum Strategen

18. Mai 2012
Von Michael Kallus
IT-Sicherheitschefs haben zunehmend eine strategische Rolle, die sich vom Technik-Fokus entfernt. Das erfordert einen neuen Typ von Sicherheitsverantwortlichen.
Nur ein Viertel der befragten CISOs halten den Ansatz, mit dem ihr Unternehmen für IT-Sicherheit sorgen will, für ausgereift.
Nur ein Viertel der befragten CISOs halten den Ansatz, mit dem ihr Unternehmen für IT-Sicherheit sorgen will, für ausgereift.
Foto: IBM

Die Schlagzeilen haben Wirkung hinterlassen. Nach einigen aufsehenerregenden Hacks und wöchentlichen Meldungen über neue Einfallstore haben viele Führungskräfte begriffen, welche Rolle die Datensicherheit in ihrem Unternehmen spielt.

Das bestätigen nahezu zwei Drittel der Chief Information SecuritySecurity Officers (CISOs), die IBMIBM im Rahmen einer Umfrage interviewt hat. Die Sicherheitsbeauftragten gaben an, Führungskräfte würden heute der Sicherheit deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken als noch vor zwei Jahren. Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu Security auf CIO.de

Mehr Budget für IT-Sicherheit erwartet

Diese Einstellung wird sich auch aufs Budget niederschlagen: Fast zwei Drittel der Befragten erwarten, dass Unternehmen in den kommenden zwei Jahren mehr für IT-Sicherheit ausgeben werden, und 87 Prozent von Ihnen rechnen sogar mit einer Zunahme im zweistelligen Bereich.

Was wiederum bedeutet: Die Verantwortung für den CISO und der Druck sind stark gestiegen. Das spiegelt sich in den Zahlen wider, denn drei Viertel der befragten Sicherheitsverantwortlichen sind nicht vollständig zufrieden mit den Sicherheitsvorkehrungen in ihrem Unternehmen.