Schlimmster Einbruch für Server-Hersteller

IBM, HP und Dell verlieren mehr als 20 Prozent

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der weltweite Servermarkt brach im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zu 2008 um 24 Prozent ein. Das berichtet der Marktforscher Gartner.
Der weltweite Servermarkt im ersten Quartal 2009 laut Gartner.
Der weltweite Servermarkt im ersten Quartal 2009 laut Gartner.

Da staunen selbst die Analysten. Gartner Research Vice President Jeffrey Hewitt sagt mit Blick auf den weltweiten Servermarkt: "Die Stärke des Rückgangs auf weltweiter Ebene war überraschend." In Zahlen heißt das: Umsatz und Auslieferungen sanken im ersten Quartal dieses Jahres um 24 Prozent. Vergleichsbasis ist das erste Quartal 2008.

Laut Gartner ist das der schlimmste Einbruch, den die Sparte Server bisher verzeichnete. Alle fünf großen Anbieter mussten zweistellige Einbußen hinnehmen.

Die Analysten haben sich die Zahlen der einzelnen Hersteller näher angesehen. Marktführer IBMIBM hat in den ersten drei Monaten 2009 demnach fast 3,12 Milliarden US-Dollar umgesetzt. In der Vorjahresperiode waren es noch 3,91 Milliarden. Prozentual gesehen ist das ein Einbruch von 20 Prozent. Alles zu IBM auf CIO.de

Noch schlechter ging es dem zweitplatzierten Hewlett-Packard (HPHP). Das Unternehmen muss einen Rückgang um 26 Prozent wegstecken. Erlöste HP im ersten Quartal 2008 noch fast 3,94 Milliarden Dollar mit Servern, waren es in diesem Jahr nur noch 2,92 Milliarden. Alles zu HP auf CIO.de