Tarifabschluss

IBM-Mitarbeiter bekommen 2,1 Prozent mehr Gehalt

25. November 2015
Die Mitarbeiter von IBM in Deutschland bekommen von Januar an ein höheres Gehalt. Bei den Verhandlungen in der vergangenen Woche war eine Erhöhung der Gehälter um 2,1 Prozent für die Tarifbeschäftigten vom 1. Januar 2016 an vereinbart worden, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte.
IBM-Deutschlandzentrale in Ehningen.
IBM-Deutschlandzentrale in Ehningen.
Foto: IBM

Die Vertragslaufzeit betrage elf Monate. Verdi-Funktionär Bert Stach sprach von einem positiven Ergebnis. Von der Anhebung der Tarifgehälter profitiert mehr als ein Drittel der Mitarbeiter. Die Bezüge der Nicht-Tarifbeschäftigten steigen um bis zu 1,5 Prozent. Zugleich vereinbarten Gewerkschaft und Unternehmen die Einstellung von bis zu 90 Menschen, die eine Ausbildung an der Dualen Hochschule machen, sowie von bis zu 140 jungen Leuten, die einen Master-Studiengang absolvieren. Ferner gibt es 1,5 Millionen Euro für den betrieblichen Gesundheitsschutz. Verdi hatte ursprünglich 4,5 Prozent mehr Geld gefordert.

Der US-Konzern hatte seine Belegschaft in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich reduziert: Bundesweit beschäftigte IBMIBM zuletzt 16500 Mitarbeiter. Im Jahr 2009 waren es noch 21100 Angestellte. (dpa/rs) Alles zu IBM auf CIO.de

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