Internet der Dinge

IBM warnt vor IoT-Schattenwelt

28. Februar 2016
IBM hat vor einer "Schattenwelt" im Internet der Dinge gewarnt. Während immer mehr Gebäude für Fernwartung, Klimasteuerung oder Beleuchtung im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) vernetzt werden, könne Sorglosigkeit zu einem großen Problem werden.
IBM hat ein Dutzend Sicherheitslücken im Smart Home entdeckt.
IBM hat ein Dutzend Sicherheitslücken im Smart Home entdeckt.
Foto: Andrey Popov - shutterstock.com

Vernetzte Gebäude schafften eine Art "Schatten-IoT", ein schnell wachsendes Netz an Geräten, die mit dem Internet verbunden seien, aber noch gar nicht im Radar üblicher Sicherheitsmaßnahmen stünden, erklärte IBMIBM. Alles zu IBM auf CIO.de

Bei einem Experiment habe IBM den Angriff auf ein real vernetztes Gebäude simuliert. Dabei entdeckten die Forscher rund ein Dutzend SicherheitslückenSicherheitslücken. Über die sei es möglich gewesen, in das Gebäudesystem einzudringen und auf den zentralen Server zuzugreifen, über den über 20 weitere in den USA verteilte Gebäude gesteuert worden seien. Bei einem realen Angriff könnten Kriminelle beispielsweise die Steuerung der Fahrstühle oder die Stromversorgung empfindlich manipulieren, hieß es. Alles zu Security auf CIO.de

"Technologie und Lösungen sind vorhanden, um smarte, vernetzte Gebäude gegen Cyber-Attacken zu schützen", betonte Gerd Rademann von IBM. Es fehle jedoch in vielen Fällen das Bewusstsein dafür, wie angreifbar vernetzte Gebäude sein könnten. Nach Angaben der Marktforschungsfirma Gartner machen intelligente Fabriken, Verwaltungsgebäude und Häuser rund 45 Prozent aller vernetzten Objekte weltweit aus, über 206 Millionen vernetzte Geräte sind darin in Betrieb. (dpa/rs)

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Themen: IBM und Security

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