Internationale Funk-Ausstellung

IFA zieht positive Bilanz

11. September 2014
Die IFA in Berlin sieht nach sechs Messetagen ihre Rolle als weltweit bedeutende Messe für Unterhaltungs- und Hauselektronik gestärkt. Die positiven Impulse werden auch weiter nachwirken, erhofft sich die Branche.

Die Elektronikmesse IFA in Berlin hat zum Abschluss ein positives Fazit gezogen. Der HandelHandel und die Konsumenten hätten sehr positiv auf die Produktpremieren auf der am Mittwoch zu Ende gegangenen IFA reagiert, teilten die Veranstalter mit. An den sechs Messetagen habe der Handel Bestellungen von rund 4,25 Milliarden Euro vereinbart. 1538 Aussteller präsentierten auf 149 000 Quadratmetern ihre Neuheiten. Die Besucherzahl hielt sich mit mehr als 240 000 in etwa auf Vorjahresniveau. Top-Firmen der Branche Handel

"Wir haben die IFA 2014 noch stärker global positionieren können", sagte IFA-Direktor Jens Heithecker. Mehr als 2600 internationale Journalisten aus aller Welt hätten von den Neuheiten auf der Messe berichtet. Die IFA konkurriert auch mit der Elektronikmesse CES in Las Vegas. Die Consumer Electronics Show richtet sich allerdings ausschließlich an ein Fachpublikum.

Zu den großen Trends auf der diesjährigen IFA gehörten unter anderem die intelligente Vernetzung von Unterhaltungselektronik und Hausgeräten. Auch am Körper tragbare Computergeräte, sogenannte WearablesWearables, gehörten zu den Highlights. So zeigten Hersteller wie Samsung, LG, Motorola, Sony und Asus ihre neuen Smartwatch-Modelle. Bei den Fernsehern gehörten Displays mit gestochen scharfer Ultra-HD-Auflösung und gebogenen Bildschirmen in Größen bis zu 110 Zoll Diagonale zu den Highlights. Alles zu Wearables auf CIO.de

Auch nach Abschluss der Messe werde sich der positive Impuls für das Geschäft fortsetzen, hofft die Branche. "Die IFA hat auch 2014 ihre Funktion als Impulsgeber für die Märkte herausragend erfüllt", sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender des Branchenverbands gfu. Der Verband hatte zuletzt seine Prognosen angehoben und erwartet im laufenden Jahr nun ein Wachstum von rund 2,4 Prozent auf 37,5 Milliarden Euro Umsatz mit Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik. (dpa/rs)