Applikations-Integration wird wieder wichtiger

Im CRM-Markt herrscht Optimismus

23. Juli 2004
Von Detlef Scholz
Die Stimmung im CRM-Markt ist auch im zweiten Quartal dieses Jahres verglichen mit dem vorherigen deutlich gestiegen. Fast die Hälfte der Befragten geben an, dass der Markt stark (über zehn Prozent) wachse. Das geht aus dem aktuellen CRM-Trendbarometer hervor.

30 Prozent der CRM-Anbieter verzeichneten mehr Aufträge als im ersten Quartal. 60 Prozent hatten ebenso viele Neuprojekte wie im ersten Jahresviertel. Nur jeder Zehnte meldete einen Rückgang der Aufträge.

CRM-Anbieter verzeichnen ein deutliches Auftragsplus.
CRM-Anbieter verzeichnen ein deutliches Auftragsplus.

Seit drei Quartalen steigt die Stimmung im CRM-Markt laut der Untersuchung kontinuierlich an. In den drei ersten Monaten des Jahres betrachtete ein Viertel der Befragten den Markt als deutlich wachsend. Dagegen waren es im Zeitraum April bis Juni bereits knapp die Hälfte. Beklagten im ersten Jahresviertel noch sechs Prozent eine Marktschrumpfung, so sieht dies heute keiner der Umfrageteilnehmer mehr.

Oben auf der Agenda der Unternehmen stehen derzeit Themen wie die Integration der Kommunikationsinstrumente, der Aufbau einer einheitlichen Kundendatenbank und mobile Konzepte. Weniger im Auge haben Unternehmen momentan Themen wie Enterprise Application Integration, E-Commerce und Web-Personalisierung.

Das CRM-Trendbarometer wird von der Zeitschrift Acquisa und der Online-Messe Acquisa-CRM-Expo quartalsweise erhoben. Für die Untersuchung werden Anbieter und Anwender zu Trends, Entwicklungen sowie der Stimmungs- und Auftragslage im CRM-Markt befragt. In diesem Quartal bildeten die über 9.000 Besucher der virtuellen CRM-Messe die Datenbasis.

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