Gründe gegen Telearbeit

Im Home Office leidet die Kollegialität

Christoph Lixenfeld ist freier Autor in Hamburg.
Klischee ade: Wer glaubte, gerade IT-Experten wünschten sich die große Freiheit im Home Office, wird von Studien eines Besseren belehrt.
Das Gespräch mit den Kollegen wird auch von IT-lern sehr geschätzt.
Das Gespräch mit den Kollegen wird auch von IT-lern sehr geschätzt.
Foto: endostock/Fotolia.de

Sie sitzen mit Vorliebe in abgedunkelten Zimmern vor riesigen Bildschirmen, bestellen Pizza und trinken Cola; zu Mitmenschen nehmen sie nur Kontakt auf, wenn es sich überhaupt nicht vermeiden lässt.

So weit die Klischeevorstellung von Programmierern und anderen IT-Experten. Es stellt sich die Frage, woher dieses Bild stammt, denn mit der Realität hat es herzlich wenig zu tun. Im Gegenteil: Auf die angeblichen Freiheiten, die mit der Arbeit daheim verbunden sind, verzichten die meisten Computerworker gerne.

Mehrheit geht lieber ins Büro

Stattdessen geht der überwiegende Teil von ihnen lieber ins Büro und pflegt den Kontakt zu Kollegen. Dieses Ergebnis einer neuen US-Studie bestätigen auch HR-Experten aus Australien und Deutschland.

Aktuell hatten die Personalberater von Robert Half Technology 3300 IT-Experten in den USA dazu befragt, welchen Einfluss die Frage, ob Telearbeit möglich ist, auf die Auswahl des Arbeitgebers hat und ob sie generell lieber daheim oder im Büro arbeiten möchten.