IT-Sicherheit

Immer mehr Spam mit schädlichen Anhängen

Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Die Anzahl der Spammails geht zwar zurück. Dafür nimmt aber der Anteil der Spam-Botschaften mit gefährlichen Anhängen zu.

Die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab weisen darauf hin, dass immer mehr Spam-Nachrichten in schädlichen Anhängen im Umlauf sind. Nach der Abschaltung großer Botnetze sei zwar 2011 das Spam-Aufkommen stark rückläufig gewesen. Dafür habe aber der Anteil der Spam-Mails zugenommen, die MalwareMalware oder gefährliche Links enthalten. Außerdem würden die Angreifer immer mehr ihre Phishing-Attacken professionalisieren. Alles zu Malware auf CIO.de

Malware oder gefährliche Links kommen öfter in Spam-E-Mails vor.
Malware oder gefährliche Links kommen öfter in Spam-E-Mails vor.
Foto: cirquedesprit - Fotolia.com

Die Bekämpfung der Botnetze hat laut Kaspersky den Anteil der Spam-Nachrichten am gesamten Mail-Traffic positiv beeinflusst, denn dieser sei auf 80 Prozent zurückgegangen (2009: 85 Prozent). Damit verbunden sei auch ein Rückgang bei den Phishing-Mails zu verzeichnen.

"Bei Kaspersky Lab registrierte man im vergangenen Jahr noch 0,02 Prozent des gesamten E-Mail-Aufkommens als PhishingPhishing, ein Rückgang um das 15-fache", meldeten die Sicherheitsexperten von Kaspersky. Im Gegenzug sei aber die Anzahl der Mails mit schädlichen Anhängen oder Links im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent gestiegen. Alles zu Phishing auf CIO.de

Der Anteil der Spam-Mails mit gefährlichen Anhängen oder Links am gesamten Mail-Traffic lag im Jahr 2011 bei 3,8 Prozent. Dabei versuchen die Angreifer mit Tricks ihre Opfer (so genanntes Social Engineering) dazu zu bewegen, die in einer MailMail enthaltene Schadsoftware zu starten oder den gefährlichen Link anzuklicken. Kaspersky: "Spammer setzten dafür im vergangenen Jahr auf bekannte Maschen wie die Tarnung als seriöse Quelle, etwa eine offizielle Benachrichtigung von der Bank oder auf Sensationsmeldungen wie Bilder oder Videos vom Tod eines Prominenten." Alles zu Mail auf CIO.de

Zur Startseite