Ärger über Mitarbeiter

In 4 Schritten Konflikte mit Kollegen lösen

07. September 2011
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Entweder mischt sich der Mitarbeiter in die Arbeit ein oder redet schlecht über Kollegen. Die Probleme sollte man erst einmal ohne den Vorgesetzten lösen.

Über Konflikte mit den Kollegen redet keiner gern. Zumal Vorgesetzte lieber so tun, als sei in ihrem Team alles in Ordnung. Gerade aber in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist das häufig nicht so, sagt Meridith Levinson von unserer US-Schwesterpublikation CIO.com. Sie hat bei Experten nachgefragt, wie Angestellte atmosphärische Probleme lösen können.

Steve Dinkin vom kalifornischen National Conflict Resolution Center gibt zu Bedenken, dass Konflikte - neben dem zwischenmenschlichen Verdruss - die Teamarbeit stören und damit die Effektivität eines Teams einschränken. John Reed vom Personaldienstleister Robert Half beobachtet vor allem zwei negative Verhaltensweisen: Entweder mischt sich jemand in die Arbeit eines anderen ein oder er redet schlecht über Kollegen. Außerdem entstünden viele Konflikte dadurch, dass verschiedene Menschen einfach verschiedene Kommunikations- und Arbeitsstile haben.

Letzte Möglichkeit: den Vorgesetzten einschalten

Beide Experten raten, ranggleiche Kollegen sollten zunächst einmal versuchen, ihre Probleme selbst zu lösen. Vorgesetzte sollten erst dann eingeschaltet werden, wenn die eigenen Versuche scheitern.

Im Einzelnen schlagen die Fachleute folgende vier Schritte der Deeskalation vor:

1. Ruhig bleiben: Wer seinen Kontrahenten zur Rede stellt, sollte das so ruhig und sachlich wie möglich tun. Denn zum einen erzeugt Aggression nur Gegenaggression und zum anderen behält man bei einem ruhigen Auftreten eher die Kontrolle über die Situation.

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