Karriere als IT-Chef

In vier Schritten zum CIO der Zukunft

02. September 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Erfolg als CIO hat nur, wer mit dem ständigen Change-Prozess seiner Rolle Schritt hält. An vier Punkten entscheidet sich, ob ihm das gelingt.
Foto: MEV Verlag GmbH

CIOs befinden sich heute mitten in einem gewaltigen Change-Prozess. Wer nicht die Business-Sprache spricht, keine Kundenorientierung mitbringt oder mit dem Thema Social Media auf Kriegsfuß steht, könnte bald wie eine veraltete Technologie aussortiert werden.

CIO.com hat mit CIOs gesprochen und stellt fest, dass sich CIOs auf vier Ebenen wappnen müssen, um in die Rolle des "new new CIO" zu schlüpfen: Die im Unternehmen herrschende Sichtweise auf die IT, das eigene Profil, die Mitwirkung im Unternehmen und die eigene Arbeitsleistung.

Wer will heute CIO sein?

Was macht ein CIO eigentlich genau? Abbie Lundberg, der frühere Chefredakteur der amerikanischen CIO-Redaktion, bezeichnet den Jobtitel als diffus: "Der Titel hat viel Potenzial und kann in verschiedenen Unternehmen unterschiedliche Tätigkeiten verlangen - abhängig von den Zielen."

Tom Davenport, Professor für Management und IT an der Wirtschaftshochschule Babson College in Wellesley, Massachusetts (USA), berichtet, dass er selten Studenten mit dem Berufswunsch CIO erlebt. Wenn jemand den Berufswunsch ausspreche, dann mit dem gleichzeitigen Ziel, den CIO-Posten als Schritt zum CEO zu durchschreiten.