ITK-Markt

Indien und China haben die Nase vorn

15. September 2011
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Der ITK-Weltmarkt steht derzeit stark unter dem Eindruck der vier BRIC-Staaten: Brasilien, Russland, Indien und China erzielen derzeit zweistellige Wachstumsraten und polieren die durchschnittlichen Werte der weltweiten ITK-Märkte kräftig auf.
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Das Wachstum der internationalen Hightech-Märkte geht derzeit vor allem auf das Konto der vier BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China. Die Märkte dieser vier aufstrebenden Industrienationen werden im Jahr 2011 voraussichtlich um 10 Prozent auf rund 410 Milliarden Euro zulegen, wie der Branchen-Verband BITKOM aktuell berichtet. Für seinen Report bezieht BITKOM Daten des verbandszugehörigen European Information Technology Observatory (EITO) ein, das mit den Marktforschungsinstitutionen IDATE, IDC und GfK zusammenarbeitet.

Schwellenländer gewinnen auch als Abnehmer an Bedeutung

Die zweistelligen Wachstumszahlen machen die BRIC-Staaten zum Motor für den weltweiten Hochtechnologie-Markt, der in diesem Jahr laut BITKOM-Prognose nur vier Prozent betragen wird. "Die Schwellenländer verhelfen den weltweiten Hightech-Märkten erneut zu hohem Wachstum", sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Ulrich Dietz. "Damit steigt auch die Bedeutung dieser Länder als Abnehmer für die Hightech-Produkte aus traditionellen Industriestaaten." Insgesamt rechnet BITKOM mit einem Weltmarktanteil der BRIC-Staaten von 16 Prozent.