Integration neuer Technologien wirkt sich positiv aus

Innovations-Management: Finanz- und Gesundheitsbranche vorn

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Neue Technologien in neues Wachstum verwandeln - das gelingt rund jedem fünften Unternehmen. Besonders gut sind Finanzdienstleister sowie Kliniken und Krankenkassen, wie die Analysten von Steria Mummert melden. Als Schlüssel zum Erfolg gilt das Innovations-Management.

In diesen Branchen darf sich jedes dritte Unternehmen rühmen, ein gutes oder sehr gutes Innovations-Management zu betreiben. Besonders schlecht schneiden dagegen die öffentliche Verwaltung und das verarbeitende Gewerbe ab.

Dabei glaubt Steria Mummert an die Wichtigkeit des Innovations-Managements. Ein Vergleich der Umsatzzahlen habe folgendes Bild ergeben: Während nur acht Prozent der Umsatzverlierer über ein funktionierendes Innovations-Management verfügen, ist der Anteil bei den Umsatzgewinnern mit 24 Prozent dreimal so groß.

Dass BankenBanken und Versicherer so weit vorn liegen, überrascht die Analysten nicht, hat die Finanzbranche wegen des starken Wettbewerbsdrucks doch massiv in IT und schlankere Arbeitsprozesse investiert. Top-Firmen der Branche Banken

Die befragten Kliniken und Krankenkassen legen in hohem Maß auf das Zusammenspiel von Technologie und gut geplanten Abläufen Wert. Beispiel mobile und elektronische Erfassung von Patientendaten: Durch die Vernetzung aller Beteiligten entfallen Laufwege. Außerdem lassen sich Medienbrüche vermeiden. Folge: Krankenhausaufenthalte werden verkürzt, die Ärzte haben mehr Zeit für Diagnose und Behandlung. Damit steigt der Service und bildet neue Wachstumspotenziale.

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