Unsatz- und Gewinn-Rückgang

Intel leidet weiter unter PC-Flaute

18. Juli 2013
Die rückläufigen PC-Verkäufe machen dem weltgrößten Chiphersteller Intel weiter zu schaffen. Im zweiten Quartal schrumpfte der Umsatz um 5 Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar und der Gewinn gab gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar um 29 Prozent auf unterm Strich 2,0 Milliarden Dollar nach (1,5 Mrd Euro).

Im Gesamtjahr erwartet Intel nun nur noch einen stagnierenden Umsatz statt eines kleinen Zuwachses. "Der Markt wird weiterhin eine große Bandbreite an Computerprodukten nachfragen", erklärte der frisch angetretene Konzernchef Brian Krzanich am Mittwoch am Sitz im kalifornischen Santa Clara. "Wir werden keine Möglichkeit in der Computerindustrie auslassen", fuhr er fort.

Für Krzanich hat die Entwicklung von Chips für mobile Geräte die "höchste Priorität". Denn Intel hat das Problem, dass viele Kunden mittlerweile lieber zu einem Tablet oder Smartphone greifen anstatt zu einem klassischen PC. In den neuen mobilen Geräten ist aber die Chiptechnik des britischen Entwicklers ARM führend. Intel kann hier nur langsam Fuß fassen.

Als Stütze für den Konzern erwiesen sich einmal mehr Chips für leistungsstarke Rechner in Datenzentren. Das reichte jedoch nicht, um die Anleger zufriedenzustellen. Nachbörslich fiel die Aktie um annähernd 1 Prozent. (dpa/rs)

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