Chiphersteller

Intel setzt komplett auf erneuerbare Energien

26. Mai 2014
Der Chiphersteller Intel ist nach eigenen Angaben der größte Einkäufer von Strom aus erneuerbaren Energien in den USA.

Der Bedarf von 3,1 Milliarden Kilowattstunden sei 2013 vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Zudem habe das Unternehmen seinen Wasserbedarf seit 1998 um über 170 Milliarden Kubikmeter gesenkt. Das entspreche dem jährlichen Verbrauch von 430.000 Haushalten in den USA.

In einem Bericht an die Finanzaufsicht SEC stellte Intel auch den ersten im HandelHandel erhältlichen Prozessor heraus, der komplett "konfliktfrei" hergestellt worden sei. Als "konfliktfrei" werden Rohstoffe bezeichnet, die nicht aus Krisengebieten wie etwa bestimmten Regionen im Kongo oder in angrenzenden Ländern stammen. Die SecuritySecurity Exchange Commission (SEC) summiert Materialien wie Zinnstein, Wolfram und Gold auch dann unter den Begriff der "Konfliktmineralien" wenn sie nicht direkt der Finanzierung von Konflikten dienen. Alles zu Security auf CIO.de Top-Firmen der Branche Handel

Bei der Vermeidung von Konfliktmineralien in der Produktion reiche ein Verzicht auf den Import aus bestimmten Ländern nicht aus, heißt es in dem Intel-Report. Die komplette Lieferkette müsse analysiert werden. Börsennotierte Unternehmen sind in den USA verpflichtet, den Einsatz von Konfliktmineralien in ihren Produkten festzustellen und den Quellen der Rohstoffe nachzugehen. (dpa/rs)

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Branche: Handel

Thema: Security

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