Mehr Schutz gefordert

Internet-Rangliste prangert Zensur und Überwachung an

24. November 2013
Meinungsfreiheit und Privatsphäre brauchen einem aktuellen Bericht zufolge im Internet mehr Schutz.

Während in Entwicklungsländern eher Web-Inhalte zensiert oder blockiert würden, sei in Industrieländern die Überwachung der Online-Kommunikation durch staatliche Stellen ein größeres Problem, heißt es in dem am Freitag in London vorgestellten Web Index. Nur fünf der 81 untersuchten Länder wendeten rigorose Kontrollen für staatliche Überwachung an.

Die Länder werden unter anderem danach bewertet, wie verbreitet Internetzugänge sind, ob Menschen grundlegende Informationen online finden und ob sie sich politisch und sozial im Netz engagieren.

Deutschland liegt wie im vergangenen Jahr auf Platz 16 der Rangliste, konnte seinen Wert allerdings um acht Punkte auf 83 Punkte steigern. Die Skala reicht bis 100, Spitzenreiter ist Schweden. Der Index wird von der World Wide Web Foundation herausgegeben, die 2009 von Tim Berners-Lee gegründet wurde. Er gilt als einer der Gründerväter des Internets. (dpa/rs)

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