Privat surfen am Arbeitsplatz

Internet-Surfen steigert die Leistung

07. Juli 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Wer bis zu 20 Prozent seiner Arbeitszeit mit privatem Surfen verbringt, ist produktiver als seine Kollegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Melbourne.

Wer seine Angestellten beim Twittern oder beim Surfen in sozialen Netzwerken erwischt wird, sollte sie nicht gleich fürs Fremdsurfen rügen. Denn eine Studie der australischen Universität Melbourne hat herausgefunden, dass Angestellte, die am Arbeitsplatz auch mal privat surfen dürfen, nicht weniger produktiv sind.

Wer auch mal privat surft, ist produktiver.
Wer auch mal privat surft, ist produktiver.
Foto: MEV Verlag

Im Gegenteil. Brent Coker vom Lehrstuhl für Management und Marketing fand in seinen Untersuchungen heraus, dass Fremdsurfer produktiver arbeiten als die, die es nicht tun. "Menschen, die weniger als 20 Prozent ihrer gesamten Bürozeit Spaßsurfen, sind um bis zu neun Prozent produktiver als die übrigen Angestellten", sagt er.

Die Studie befragte 300 Angestellte zu ihren Surfgewohnheiten. Dabei kam heraus: 70 Prozent der Angestellten nutzen das Internet während der Arbeitszeit auch zu privaten Zwecken.

Wenn Mitarbeiter während der Arbeitszeit privat surfen, informieren sie sich am häufigsten über Produkte und besuchen Nachrichtenseiten im Web. Auch sehr beliebt ist es, online Computerspiele zu spielen und Videos bei Youtube anzusehen.

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