Britischer Geheimdienstchef

Internetfirmen sollen besser kooperieren

04. November 2014
Der neue Chef des britischen Geheimdienstes GCHQ hat große amerikanische Internetfirmen scharf angegriffen und ihnen indirekt die Unterstützung von Terroristen vorgeworfen.

"Wie ungern sie es auch immer hören mögen - sie sind zu den Kommando- und Kontrollnetzwerken der Wahl für Terroristen und Kriminelle geworden", schrieb Robert Hannigan in einem Gastbeitrag für die "Financial Times".

Hannigan forderte die Unternehmen dazu auf, enger mit den Geheimdiensten zusammenzuarbeiten. "Die meisten Internetnutzer könnten mit einer besseren und nachhaltigeren Zusammenarbeit der Technologiefirmen und der Geheimdienste gut leben", schrieb er. Die Dienste stünden angesichts von Bedrohungen wie durch das Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) vor enormen Aufgaben. Diese könnten nicht ohne die Hilfe der großen US-Konzerne, die das Internet beherrschen, gelöst werden.

Konzerne wie Yahoo und GoogleGoogle waren nach den Enthüllungen des US-Whistleblowers Edward Snowden über die Abhörpraktiken der Geheimdienste der USA und Großbritanniens wegen zu geringen Datenschutzes in die Kritik geraten. (dpa/rs) Alles zu Google auf CIO.de

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