Besserer Kundenservice bei geringeren Ausgaben

IP VPN-Services versprechen Kosteneinsparungen

17. August 2005
Von Tanja Wolff
Immer mehr Unternehmen setzen auf Internet Protocol Virtual Private Network (IP VPN)–Services. Die Technologie verspricht neben Kostenvorteilen auch die nahtlose Anbindung des Außendienstes an die Niederlassungen. Das geht aus der Analyse "European IP VPN Services Markets" der Unternehmensberatung Frost & Sullivan hervor. Das Volumen der Dienstleistungen in diesem Bereich soll von 2,73 Milliarden im vergangenen Jahr in den kommenden vier Jahren auf 8,56 Milliarden Euro ansteigen.
Umsatzprognose für den IP VPN-Services-Markt bis zum Jahr 2008.
Umsatzprognose für den IP VPN-Services-Markt bis zum Jahr 2008.

Laut der Untersuchung wird damit gerechnet, dass bis 2007 fast 70 Prozent der Teilnehmer des Gesamtmarktes eine IP VPN-Lösung implementiert haben. NetzwerkeNetzwerke wie Frame Relay und Asynchronous Transfer Mode (ATM) werden zunehmend ersetzt. Die Vorteile von IP VPN liegen darin, dass den Kunden ein besserer Service angeboten werden kann. Außerdem ermöglicht es eine nahtlose Verbindung zwischen Niederlassungen und ihren reisenden Mitarbeitern. Flexibilität, Skalierbarkeit und Kostenvorteile sprechen ebenfalls für die Technologie. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Das größte Potenzial erwarten die Analysten für kleinere und mittlere Unternehmen. Firmen dieser Größe sind preisbewusst und mehr an kosteneffektiven Netzwerken als an der Qualität des Services interessiert. Dienstleister profitieren hier von der Nachfrage nach kompletten Netzwerken. Diese sollen zahlreiche Services unterstützen und von den Mitarbeitern überall und jederzeit genutzt werden können.

72 Prozent des Gesamtumsatzes der Infrastruktur-basierten IP VPN-Technologien entfiel im vergangenen Jahr auf den Privatsektor. Laut der Analyse wird dieser Bereich im Gegensatz zu dem öffentlichen Sektor weiterhin stärker wachsen und im Jahr 2008 fast 85 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen.

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