Cloud Computing


Zu wenig Speicherkapazität

iPad & Co. verlangen Cloud-Speicher

30. April 2010
Von  und Lucas Mearian (Computerworld)
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Software as a Service (SaaS) und Cloud Computing könnten von dem Hype um Smartphones und Tablet-PCs profitieren, meinen die Kollegen von Computerworld.com. All’ diese Geräte bieten nur kleine Speicher, und die Anwender fordern unabhängig vom Gerätetyp Datenzugriff von überall.

Die Flexibilität, die mit Cloud Services verbunden ist, ist nicht einfach nur ein nettes Add-On. Sie ist vielmehr eine Notwendigkeit für diejenigen, die mit speicherlimitierten Geräten arbeiten wollen, meint Analyst Avi Greengart von Current Analysis. "Wenn Sie mit einem Gerät mit Flash-Memory arbeiten, möchten Sie nicht ständig alles mit allem synchronisieren müssen", so Greengart.

Die meisten der mobilen Endgeräte arbeiten derzeit mit NAND Flash-Speichern (von englisch: not and), deren Kapazität auf 64 oder weniger GByte beschränkt ist. So kommt das iPadiPad von AppleApple ebenso mit begrenzten Speicherangeboten von 16, 32 und 64 GByte wie der Slate von HP in den Darreichungsformen 32 oder 64 GByte. Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu iPad auf CIO.de

Es sei unwahrscheinlich, meint Greengart, dass mobile Endgeräte in Zukunft die großen Speicherkapazitäten von Notebooks oder Desktop-Computern erreichen würden. Sie seien vielmehr eher dazu gedacht, Daten zu konsumieren als zu erschaffen.

In den USA können die Anwender von Tablet-PCs bereits zwischen verschiedenen Anbietern von Cloud Services wählen. So bieten dort zum Beispiel Box.net , Live Mesh , JungleDisk , DropBox und SkyDrive Online-Speichermöglichkeiten an, die sich nicht nur, aber auch für mobile Endgeräte eignen. Diese Dienste bieten unter anderem die Möglichkeit, Order und Dateien zwischen mehreren Geräten zu synchronisieren.