Smartphone-Markt

iPhone 4 bedrängt Blackberry

17. November 2010
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Der Business-Sektor wird wichtigste Treiber im europäischen Markt für mobile Dienste. Das schätzt ABI Research. Apple machte zuletzt gegen RIM Boden gut.
Blackberrys: Zumindest im zweiten Quartal vom iPhone abgehängt.
Blackberrys: Zumindest im zweiten Quartal vom iPhone abgehängt.
Foto: RIM

Der Smartphone-Markt boomt ebenso weiter wie jener für Enterprise Mobility – gerade auch in Europa. Im Kampf der Anbieter um dauerhaftes Überleben machte AppleApple mit seinem iPhoneiPhone 4 ebenso Boden gut wie HTC, während RIM nach dem Lancieren seines jüngsten Betriebssystems noch auf Erfolge wartet. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse zweier aktueller Erhebungen von ABI Research. Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu iPhone auf CIO.de

Ein Fünftel der Handy-Verkäufe weltweit seien mittlerweile Smartphones, wie die Marktforscher berichten. Genau genommen sind es 19 Prozent, demnach waren knapp 61 Millionen der 321 im zweiten Quartal verkauften Mobiltelefone intelligente Minicomputer.

Gegenüber dem Vorjahr legte der Smartphone-Markt um 50 Prozent zu, im Vergleich zum ersten Quartal um 12 Prozent. Eine Wachstumsrate von mehr als 10 Prozent wäre anderswo eine erstaunliche Nachricht. In diesem Boom-Segment sei es fast schon ein glanzloses Ergebnis, wie ABI Research trocken bemerkt.

Getrieben wird der Markt derzeit durch stark fallende Preise für die Geräte. „Eine der wichtigsten noch bestehenden Hürden sind jetzt die Kosten für den Data-Plan“, sagt Michael Morgan, Senior Analyst bei ABI Research.