Kultureller Kurswechsel möglich

Iranischer Minister fordert freien Zugang zu Facebook

15. November 2013
Der iranische Kulturminister hat einen freien Zugang der Iraner zu sozialen Netzwerken wie Facebook gefordert.

"FacebookFacebook ist ein soziales Netzwerk und deren Benutzung auch kein Verbrechen, daher besteht auch kein Grund, es weiterhin zu blockierten", sagte Ali Jannati am Freitag. Er selbst sei bei Facebook, fügte er laut Fars Nachrichtenagentur hinzu. Alles zu Facebook auf CIO.de

Facebook und TwitterTwitter sind im Iran gefiltert und deren Nutzung verboten. Das islamische Establishment wertet diese NetzwerkeNetzwerke als Spionage-Apparate der USA und eine Mitgliedschaft als Sünde. Dennoch nutzen schätzungsweise mehr als 20 Millionen Iraner die beiden Netzwerke. Um eine technische Blockade auszuhebeln, nutzen die Anwender einen Datentunnel (Virtual Private Network, VPN). Alles zu Netzwerke auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de

Seit der Wahl Hassan Ruhanis zum Präsidenten wird der freie Zugang zu den Netzwerken geprüft. Ruhani selbst twittert über einen Vertrauten, sein Außenminister Mohammed Dschawad Sarif postet regelmäßig auf Facebook. Ein Ende der Filterung beider Netzwerke wäre nicht nur ein innenpolitischer Erfolg für den gemäßigten Präsidenten, sondern auch der Beginn eines kulturellen Kurswechsels im Iran. (dpa/rs)

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Themen: Facebook, Netzwerke und Twitter

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