Stimmung bei deutschen CIOs bleibt schlecht

IT-Abteilungen droht neue Enlassungswelle

22. April 2004
Von Thomas Zeller
Die Stimmung in den IT-Abteilungen von Unternehmen im deutschsprachigen Raum bleibt schlecht. Mehr als die Hälfte der Firmen will innerhalb der kommenden zwölf Monate weiter Personal in diesem Bereich abbauen. Dies ergab eine aktuelle Blitzumfrage von CIO-Online.

Damit dürften sich die Hoffnungen auf einen baldigen Beschäftigungsaufbau in den IT-Abteilungen der Unternehmen zerschlagen haben. Faktoren wie OutsourcingOutsourcing und weitere Rationalisierungen fordern an dieser Stelle ihren Tribut. Gut 51 Prozent der befragten IT-Manager erwartet deshalb, dass innerhalb der kommenden zwölf Monate weitere Stellen im IT-Bereich abgebaut werden. Rund ein Drittel der Firmen will zumindest den Personalbestand beibehalten. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Immerhin 19 Prozent der Manager sehen positiv in die nahe Zukunft. Sie wollen innerhalb der kommenden Monate die Zahl der Angestellten im IT-Bereich erhöhen. Dieser Schritt dürfte sich wahrscheinlich auch in steigenden IT-Budgets widerspiegeln.

Wie wird sich der IT-Personalbestand in den kommenden zwölf Monaten entwickeln?
Wie wird sich der IT-Personalbestand in den kommenden zwölf Monaten entwickeln?

An der Umfrage beteiligten sich insgesamt 278 Teilnehmer. Die Befragung lief über einen Zeitraum von knapp vier Wochen in den Monaten März und April.

Beteiligen Sie sich auch an unserer neuen Blitzumfrage. Diesmal möchten wir von Ihnen wissen, ob Sie im kommenden Jahr ein Outsourcing-Projekt planen.

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