Wachsende Automatisierung schreckt IT-Nachwuchs ab

IT-Abteilungen suchen nach Fachkräften

06. April 2006
Von Tanja Wolff
IT-Abteilungen in Unternehmen müssen mit Nachwuchsproblemen rechnen. Der Grund: Viele Mitarbeiter stehen kurz vor der Rente und junge Fachkräfte fehlen immer häufiger. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Verbandes Association of Data Center Managers (AFCOM).

Fast die Hälfte aller IT-Manager sagen, dass es durchschnittlich drei Monate dauert, um eine leitende Position im Bereich Technik und Management zu besetzen. Allerdings stellen mehr als ein Drittel der Firmen in den Datenzentren weniger Mitarbeiter ein als noch vor fünf Jahren.

Laut der Studie kann davon ausgegangen werden, dass der Pool von möglichen leitenden Angestellten für die Datenzentren bis 2015 um 45 Prozent schrumpfen wird. "Es ist schon heute sehr schwierig, offene Stellen in den Datenzentren zu besetzen", sagt Leonard Eckhaus, Gründer von AFCOM. Die wachsende Automatisierung sei hauptsächlich für den Personalabbau in den Datenzentren verantwortlich.

Parallel zu der Entwicklung, dass es weniger Arbeitsplätze gibt, werden die Mitarbeiter älter und gehen in Rente. Nate Viall, Personalverantwortlicher, der darauf spezialisiert ist Applikations-Entwickler für die IBMIBM iSeries zu finden, sagt, dass 20 Prozent der Kandidaten in seiner Datei mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der IT-Branche haben. Alles zu IBM auf CIO.de

"IT-Fachkräfte arbeiten nicht länger als bis zu ihrem 60. Lebensjahr. Sobald sie einigermaßen finanziell abgesichert sind, scheiden sie aus", erklärt Viall.

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