Server-Virtualisierung

IT-Admins kennen Lizenz-Verträge nicht

Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Besonders beim Betrieb von Applikationen in virtuellen Server-Landschaften tappen IT-Admins im Dunkeln wenn es um die genutzten Software-Lizenzen geht.
Besonders beim Betrieb von Applikationen in virtuellen Server-Landschaften tappen IT-Admins im Dunkeln wenn es um die genutzten Software-Lizenzen geht.
Foto: Insight Technology

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der strategischen Lizenzplanung. 49 Prozent der Umfrageteilnehmer teilten mit, dass in ihrer Firma ein Abgleich zwischen der Virtualisierungs-Strategie auf der technischen Ebene und die Lizenzstrategie auf der kaufmännischen Ebene erfolgt. 14 Prozent berücksichtigen dies nur bedingt bei der Lizenzplanung. Immerhin 37 Prozent teilten mit, es gäbe überhaupt keine Wechselwirkungen zwischen der Lizenz- und der Virtualisierungs-Strategie.

Software-Installation ohne Wissen der IT

Allerdings sind Probleme bei der Software-Lizenzierung nicht immer und ausschließlich den IT-Verantwortlichen anzulasten, wie eine weitere Umfrage von Insight herausfand. So nutzen aktuell mehr als 15 Prozent der deutschen Arbeitnehmer Software-Anwendungen auf ihrem Desktop, die sie eigenhändig und ohne Wissen der IT-Abteilung aufgespielt haben. Zwölf Prozent der Arbeitnehmer haben auf ihren Desktops regelmäßig oder ab und zu Programme ohne Genehmigung der IT-Abteilung installiert, rund fünf Prozent einmal.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation CIO.

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