Qualifiziertes Personal binden

IT-Fachkräfte - die richtige Balance finden

21. August 2007
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
In den USA zieht der Markt für IT-Jobs wieder an. Grund hierfür ist unter anderem, dass CIOs inzwischen stärker IT- und Geschäftsziele miteinander verbinden. Hierfür benötigen sie Mitarbeiter, die sowohl Geschäfts- als auch Technologie-Wissen mitbringen. Das ergab eine Studie des Marktforschers Gartner. Positiver Nebeneffekt für qualifizierte IT-Fachkräfte. Sie sind nach wie vor rar und können hohe Gehälter verlangen.
Beförderungen sowie interne und externe Job-Portale sind besonders effektiv im Recruiting-Prozess.
Beförderungen sowie interne und externe Job-Portale sind besonders effektiv im Recruiting-Prozess.

Zwei Drittel der befragten CIOs wollen innerhalb der nächsten zwölf Monate neue Leute einstellen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von fünf Prozent. Gleichzeitig wechseln IT-Mitarbeiter wieder häufiger die Arbeitsstelle, wie die Marktforscher feststellen.

Wenngleich gegenüber dem Vorjahr in diesem Bereich nur eine minimale Steigerung von einem Prozent zu verzeichnen ist, so zeichnet sich hier nach Ansicht der Analysten doch ein Trend ab, denn der Wert stieg bereits das dritte Jahr in Folge.

Zuviel frisches Blut ist nicht immer gut

Zwar gehören Personalwechsel zum Alltag im Geschäftsleben und frisches Blut tut jeder Organisation gut, doch sollten die Wechselwilligen den Unternehmen Sorge bereiten. Meist handelt es sich hierbei um hochqualifizierte Mitarbeiter. Verlassen diese ein Unternehmen, kann das unter Umständen die Leistungsfähigkeit einer Organisation stark beeinträchtigen.

Als Hauptgründe für einen Arbeitsstellenwechsel identifizieren die Analysten zu wenig GehaltGehalt sowie fehlende berufliche Perspektiven und Work-Life-Balance-Programme, wie etwa Tele-Arbeit. Den Analysten zufolge ist für die Befragten besonders die Abstimmung zwischen Berufs- und Privatleben wichtig, doch nur ein Prozent der IT-Fachleute haben eine entsprechende Vereinbarung. Alles zu Gehalt auf CIO.de