Projektleiter, Berater, Admins

IT-Freiberufler-Honorare stagnieren

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Freiberufliche IT-Fachkräfte berechnen im Schnitt 70 Euro pro Stunde. Ihre Kunden achten immer stärker auf das Geld, wie die Jobbörse Gulp beobachtet. Am teuersten sind Freiberufler im Raum Frankfurt/M.
Die Entwicklung der Stundensätze von IT-Freien laut Gulp
Die Entwicklung der Stundensätze von IT-Freien laut Gulp

Im Schnitt verlangten freie IT-Fachkräfte im Februar 2010 ein Honorar von 70 Euro pro Stunde. Das ist ein Euro weniger als im Februar 2009 und genauso viel wie im August 2009, wie die Münchner Jobbörse Gulp ausgerechnet hat. Gulp erstellt diese Berechnungen zweimal pro Jahr und stützt sich auf Daten von 70.000 IT-Freien und mehr als 750.000 abgewickelten Projektanfragen.

Ein Blick auf die einzelnen Kompetenzen zeigt starke Abweichungen von diesem Durchschnittswert. Am teuersten sind Projektleiter. Sie verlangen 77 Euro pro Stunde. Es folgen Berater mit 75 Euro Stundensatz. Administratoren dagegen schlagen nur mit 58 Euro zu Buche.

Laut Gulp-Marketingchef Stefan Symanek achten Projektanbieter immer stärker auf das Geld. Sie "fragen bevorzugt günstigere FreiberuflerFreiberufler für ProjekteProjekte an", sagt Symanek. Alles zu Freiberufler auf CIO.de Alles zu Projekte auf CIO.de

Geht es danach, dürften sich vor allem freie ITler in Dresden und Leipzig freuen. Sie berechnen durchschnittlich 63 Euro pro Stunde. Ihre Kollegen in Frankfurt/M. und Mannheim dagegen fordern 73 Euro. In den Regionen Köln/Bonn, Hamburg und Düsseldorf sind 72 Euro fällig.

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