Optimismus für 2010

IT-Freiberufler noch wenig ausgelastet

03. März 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Freelancer müssen mehr Zeit in die Auftragsbeschaffung investieren als im Vorjahr. Trotz erschwerter Rahmenbedingungen wollen aber nur wenige ihre Freiberuflichkeit gegen eine Festanstellung tauschen.

Die angespannte Wirtschaftslage bedeutet für Freiberufler zunächst einmal eine aufwendigere Gewinnung von Aufträgen. 64 Prozent der IT-Freiberufler sagten in einer Umfrage, dass sie 2009 mehr Zeit in die Akquise investieren mussten als im Vorjahr.

Trotzdem war die Hälfte der Befragten IT-Freiberufler nur zu maximal 50 Prozent ausgelastet. Bei zwölf Prozent lag die Auslastung unter 25 Prozent, bei 16 Prozent der Befragten lag sie bei 25 Prozent und 22 Prozent der Befragten waren zur Hälfte ausgelastet. 31 Prozent der IT-Freiberufler waren zu 75 Prozent ausgelastet, 19 Prozent bezeichnen sich als voll ausgelastet.

Die wichtigsten Plattformen für die Beschaffung von Neu- und Folgeaufträgen sind das eigene Netzwerk (33 Prozent) und der Kundenbestand (28 Prozent). 20 Prozent der IT-Freiberufler nutzen Personalvermittler, 17 Prozent greifen auf Online-Börsen zurück. Weit abgeschlagen sind Print-Anzeigen. Nur zwei Prozent der IT-Freiberufler nutzen sie zur Akquise.

Die meisten IT-Freelancer wünschen sich angesichts der Wirtschaftslage und der schwierigeren Auftragsbeschaffung allerdings keine Festanstellung herbei. Je nach Berufserfahrung sind es maximal ein Viertel der Befragten, die lieber festangestellt als freiberuflich arbeiten würden.

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