Arbeitszeit-Management, Mitarbeiterportale und Personaleinsatzplanung

IT-Lösungen erkennen Mitarbeiter-Potenzial

06. Oktober 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Unternehmen investieren in IT-Projekte für Qualifikations-Management und in Systeme für die Personaleinsatzplanung. Damit wollen sie Talente lokalisieren und aufbauen.
Die richtige Strategie zur Talentförderung: IT-Technologien sind ein wichtiger Bestandteil.
Die richtige Strategie zur Talentförderung: IT-Technologien sind ein wichtiger Bestandteil.

Qualifizierte Fachkräfte sind knapp. Diese Entwicklung wird sich zukünftig weiter verschärfen. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, sich mit ungenutzten Potenzialen ihrer Mitarbeiter zu beschäftigen. Um sie zu identifizieren und zu fördern, greifen Firmen auch auf IT zurück.

Am häufigsten kommen IT-Lösungen für Zeitwirtschaft zum Einsatz.
Am häufigsten kommen IT-Lösungen für Zeitwirtschaft zum Einsatz.

Unternehmen setzen rund um ihr Personal bereits verschiedene Systeme ein. An erster Stelle liegen IT-Lösungen für Zeitwirtschaft. Sie kommen in 85 Prozent der Firmen zum Einsatz.

Zwei Drittel der Unternehmen nutzen Mitarbeiterportale und Software für die Personaleinsatzplanung. Systeme für Qualifikations-Management und Personalbedarfsplanung verwenden 57 beziehungsweise 56 Prozent. Am wenigsten verbreitet sind Wissensmanagement-Systeme, mit denen 36 Prozent der Firmen arbeiten.

Die Befragten planen vor allem Investitionen in IT-Projekte für Qualifikations-Management und Systeme für die Personaleinsatzplanung. Darin spiegeln sich zwei Trends wider: Zum einen haben Firmen erkannt, dass sie vorhandene Fähigkeiten und Potenziale strukturiert darstellen und entwickeln müssen. Zum anderen steht der Mitarbeiter als Potenzialträger und zunehmend knapper werdende Ressource im Mittelpunkt.

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