IT-Investitionen profitieren nicht vom allgemeinen Optimismus

IT-Mittelstandsindex: Der März schwächelt

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Obwohl der deutsche Mittelstand im März hinsichtlich Umsatz und Geschäftsklima allgemein auf Touren gekommen ist, rechnen die Firmen mit weniger Ausgaben im Bereich IT und Telekommunikation. Verbesserungen gab es nur bei den IT- und TK-Dienstleistungen. Das meldet der Marktforscher TechConsult.
Mittelstandsindex im Mätz
Mittelstandsindex im Mätz

Der erste Eindruck täuscht: "Frühjahr bringt Wirtschaft auf Touren" lautet der Titel des Mittelstandsindex für den März – doch für den IT-Sektor zeigen viele Kurven nach unten. Während der Lageindikator der Umsätze allgemein auf 125 Zähler stieg und damit gegenüber dem Vormonat um 18 Punkte zulegte, entwickelte sich zum Beispiel der Hardware-Markt langsamer als im Februar.

Der Zähler, der die Hardware-Investitionen anzeigt, sank im März um drei auf 115 Punkte. Die Neigung, in den nächsten drei Monaten Geld dafür auszugeben, ging gegenüber dem Februar um sechs auf 122 Punkte zurück. Dennoch bleibt Hardware die IT-Sparte, in der sich der Mittelstand am stärksten engagiert.

Widersprüchliche Entwicklungen

Auch der Indikator der geplanten Software-Investitionen hat um drei Punkte auf 117 Zähler nachgegeben, obwohl die tatsächlich realisierten Ausgaben leicht gestiegen sind.

Ein anderes Bild zeigt sich für den Bereich IT- und TK-Dienstleistungen: Beide Zähler, sowohl hinsichtlich der geplanten wie auch der faktisch realisierten Ausgaben, gingen leicht nach oben.

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