Sieben Tipps für erfolgreiches Auslagern

IT-Outsourcing lohnt sich kaum

30. August 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die tatsächliche Wertgenerierung durch IT-Outsourcing liegt gerade mal bei fünf Prozent. Diese Rechnung machen die Analysten von Roland Berger auf. Ihr Tipp: Durch interne Optimierung lassen sich Kosten stärker senken.
Outsourcing: Beispielhafte Betrachtung nach Roland Berger
Outsourcing: Beispielhafte Betrachtung nach Roland Berger

Roland Berger hat eine Beispiel-Kostenbetrachtung aufgestellt, wonach das Kostensenkungs-Potenzial durch interne Optimierung bei 40 Prozent liegt. Das Senkungs-Potenzial durch OutsourcingOutsourcing kommt zwar auf 20 Prozent - weil Auslagern selbst aber auch wiederum Kosten verursacht, bleiben schlappe fünf Prozent faktische Wertgenerierung übrig. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Was genau lässt das positive Potenzial von Outsourcing so stark zusammenschmelzen? Da sind zum Einen Transaktions- und Überführungskosten. Zum Anderen sind Dienstleister nicht immer in der Lage, schon intern suboptimal aufgestellte Prozesse nach der Übernahme zu optimieren. Wenn dann auch noch die Qualität zu Wünschen übrig lässt oder Implementierungen scheitern, bleiben von der angezielten Kostenersparnis eben nur ein paar Zerquetschte übrig.

Die Schuld einfach dem Dienstleister zuzuschieben, wäre zu einfach. Die Analysten stellen die Zusammenhänge denn auch komplexer dar. Sie geben zu Bedenken, dass bei Vertrags-Abschluss oft keine detaillierte Transparenz über die internen IT-Kosten vorliegt, dass Mengengerüste ungenau bestimmt sind oder keine Benchmarks zu den Kostenpositionen untersucht wurden.

Außerdem sollten CIOs den potenziellen Kandidaten vor der Unterschrift mit alternativen Angeboten vergleichen.

Zur Startseite