Firmen wollen Configuration und Service Level Management einführen

IT-Service-Management setzt sich durch

29. November 2005
Von Dorothea Friedrich
ITIL (IT Infrastructure Library) und IT-Service-Management (ITSM) haben sich zum Standard in deutschen und österreichischen Unternehmen entwickelt. Dabei hat vor allem die IT-Sicherheit an Bedeutung gewonnen. Das sind Ergebnisse einer Befragung des Lösungsanbieters Materna.

82 Prozent der Befragten kennen ITILITIL. Es ist für sie der "De-facto-Standard" für das IT-Service-Management. 96 Prozent derjenigen, die ITIL einsetzen, würden diese Norm auch anderen Unternehmen empfehlen. Alles zu ITIL auf CIO.de

Aktuell implementierte ITSM-Prozesse. (Quelle Materna)
Aktuell implementierte ITSM-Prozesse. (Quelle Materna)

Die meisten Umfrageteilnehmer haben IT-Service-Management-Prozesse implementiert, wenn auch bei einigen die Prozesse derzeit nur zum Teil umgesetzt werden. Am häufigsten sind die ITSM-Prozesse Helpdesk (91 Prozent), Service Desk (88 Prozent), Problem- (83 Prozent) und Incident-Management (77 Prozent) installiert.

Nach ITIL-Prinzipien implementierte ITSM-Prozesse.
Nach ITIL-Prinzipien implementierte ITSM-Prozesse.

Ein Teil von ihnen wendet diese Prozesse nach ITIL an. So haben 45 Prozent Incident- und jeweils rund ein Drittel Service Desk/Helpdesk, Problem- und Change Management nach ITIL-Prinzipien umgesetzt.

Ein Vergleich mit der IT-Service-Management-Umfrage aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass vor allem die Integration der IT-Sicherheit an Bedeutung gewonnen hat. 86 Prozent setzen die ITSM-Prozesse für SecuritySecurity Management ein. Im vergangenen Jahr waren es 69 Prozent. Security Management steuert IT-weit alle sicherheitsrelevanten Aspekte, die das IT-Service-Management betreffen. Alles zu Security auf CIO.de