Europäischer Markt wächst langsamer

IT-Services werden Billion-Dollar-Markt

11. August 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Der europäische Markt für IT-Services wächst in diesem Jahr zwar um 4,7 Prozent, liegt im weltweiten Vergleich allerdings deutlich hinter dem Durchschnittswert von 9,5 Prozent. Die größten Wachstumsmärkte sind IT- und Prozess-Management.
In den kommenden vier Jahren sollen die Ausgaben von Endkunden für IT-Services auf mehr als eine Billion US-Dollar steigen.
In den kommenden vier Jahren sollen die Ausgaben von Endkunden für IT-Services auf mehr als eine Billion US-Dollar steigen.
Foto: MEV-Verlag

Die weltweiten Ausgaben der Unternehmen für IT-Services werden in diesem Jahr um 9,5 Prozent steigen und damit 819 Milliarden US-Dollar erreichen. Bis 2012 rechnen Experten damit, dass die Grenze von einer Billion überschritten wird. Das prognostiziert Marktforscher Gartner.

Die größten Wachstumsmärkte bleiben in der Statistik nach wie vor das IT- und Prozess-Management. 2008 machen sie zusammen 42 Prozent der Ausgaben für IT-Services aus. Prozess-Management, insbesondere das OutsourcingOutsourcing von Geschäftsprozessen, entwickelt sich zu einem beliebten Mittel der Kostenkontrolle. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Beständiges Wachstum erleben auch die IT-Märkte für Consulting, Entwicklung und Integration. Weltweit geben Kunden 2008 für diese drei Segmente 327 Milliarden US-Dollar aus. Im vergangenen Jahr waren es mit 297 Milliarden noch 10,1 Prozent weniger.

Beschränkt man die Betrachtung auf die Regionen Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA) fällt das Wachstum des IT-Services-Marktes geringer aus als im weltweiten Jahresvergleich. Die Ausgaben von IT-Services-Kunden werden 2008 mit 211 Milliarden Euro nur um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen.