Bedarf in Deutschland über dem europäischen Schnitt

IT-Spezialisten kaum noch gefragt

05. April 2004
Von Patrick Goltzsch
Der Bedarf an IT-Fachkräften geht europaweit zurück. Statt dessen sind vermehrt klassische Ingenieure und Vertriebsfachleute gefragt, so eine Umfrage des Job-Portals Stepstone.

Auf die Frage, welche Positionen schwierig zu besetzen sind, antworteten die Personalmanager von 1635 europäischen Firmen. Dabei entfielen die meisten Nennungen mit 29 Prozent auf Ingenieure und Techniker. An zweiter Stelle folgen Vertriebsleute mit 21Prozent. Spezialisten für IT und Telekommunikation liegen mit 17 Prozent an dritter Stelle.

In diesen fünf Positionen sind Stellen in Deutschland am schwierigsten zu besetzen. (Daten nach Stepstone)
In diesen fünf Positionen sind Stellen in Deutschland am schwierigsten zu besetzen. (Daten nach Stepstone)

Zwar spiegelt sich in Deutschland die gleiche Reihenfolge wider, aber der Mangel an IT-Fachleuten tritt hier deutlicher zu Tage als in den übrigen europäischen Ländern. 21 Prozent der Personalverantwortlichen haben Schwierigkeiten entsprechende Stellen zu besetzen. In Schweden und Norwegen sind es dagegen nur acht beziehungsweise sechs Prozent der Firmen, die dabei mit Problemen zu kämpfen zu haben.

Die geringsten Schwierigkeiten bereitet es, der Umfrage zufolge, Stellen in der Personalabteilung selbst oder im Marketing zu besetzen. Nur jeweils vier Prozent der Antworten entfielen auf diese Kategorien.

Für die Studie wurden die Leiter von Personalabteilungen von Unternehmen in Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland, Italien, Belgien und Holland befragt. 70 Prozent der Antworten kamen von Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten.

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