Infrastrukturen werden deutlich günstiger

IT-Standardisierung bestimmt die Zukunft

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Massenweise Einzel-Applikationen, selbstgeschneiderte Lösungen, die nicht kompatibel sind - solche Probleme werden CIOs künftig nicht mehr haben. Mit standardisierten IT-Infrastrukturen werden sie Zeit sparen und Kosten um bis zu dreißig Prozent senken. Das prophezeit eine Expertise von McKinsey.
Die Aufgaben von Product Managern und Factory Architekten.
Die Aufgaben von Product Managern und Factory Architekten.

Da ist einerseits der CIO von heute, der die Kontrolle über zahlreiche Anwendungen samt der dafür spezifizierten Hardware und jede Menge inkompatibler Einzellösungen behalten muss, die die Flexibilität seines Unternehmens behindern. Und andererseits der CIO der Zukunft, der IT-Infrastruktur von der Stange kauft und seiner Firma dadurch Einsparungen von bis zu dreißig Prozent beschert. Diese beiden Szenarien stellt McKinsey in einer aktuellen Expertise gegenüber.

Zwar bescheinigen die Analysten den Unternehmen, die IT schon jetzt zu straffen, indem immer stärker rationalisiert und standardisiert wird. Doch aus ihrer Sicht bezieht sich das vor allem auf Prozesse oder Technologien, aber nicht – oder noch nicht – auf die IT-Infrastruktur selbst.

"Factory Architekten" und ihre multifachlichen Teams

Mit einem Blick in die Zukunft sehen sie den grundsätzlich neuen Ansatz eines Infrastruktur-Managements. Das bezieht sich auf drei Punkte:

  • User segmentieren: Die erforderlichen Infrastruktur-Services für die Belegschaft sollen nach Kriterien wie Betriebszeit, Durchlauf oder Skalierbarkeit unterteilt werden.