CIO Auf- und Aussteiger


Nürnberger Versicherung

IT-Vorstand Knocke zieht in Aufsichtsräte

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Der IT-Vorstand der Nürnberger Beteiligungs AG, Wolf-Rüdiger Knocke, wurde zusätzlich Aufsichtsratsvorsitzender. Stefan Kreß wird neuer COO, er soll sich um Digitalisierung und Standards kümmern.
IT-Vorstand Wolf-Rüdiger Knocke ist jetzt auch Aufsichtsratsvorsitzender der Nürnberger Leben und der Nürnberger Kranken.
IT-Vorstand Wolf-Rüdiger Knocke ist jetzt auch Aufsichtsratsvorsitzender der Nürnberger Leben und der Nürnberger Kranken.
Foto: Nürnberger Versicherung

Eine zusätzliche Aufgabe gibt es für den IT-Vorstand Wolf-Rüdiger KnockeWolf-Rüdiger Knocke und stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Nürnberger Beteiligungs-AG. Profil von Wolf-Rüdiger Knocke im CIO-Netzwerk

Da Hans-Peter Schmidt Ende 2015 seine Mandate als Aufsichtsratsvorsitzender der Nürnberger Lebensversicherung AG, Nürnberger Krankenversicherung AG, Nürnberger Allgemeine Versicherungs-AG und Nürnberger Versicherung AG Österreich niedergelegt hat, wurde Knocke zu seinem Nachfolger als Aufsichtsratsvorsitzender der Nürnberger Leben und der Nürnberger Kranken ernannt.

Er schied deshalb aus dem Vorstand dieser Gesellschaften aus. Den Aufsichtsratsvorsitz bei der Nürnberger Allgemeine hat Armin Zitzmann übernommen. Knocke bleibt im Vorstand der Nürnberger Beteiligungs-AG, der Holding der Nürnberger Versicherungsgruppe, weiter für IT zuständig.

Knocke hat nach dem Studium der Mathematik im an der Universität Essen promoviert. Er war von 2001 bis 2012 Vorstand der Nürnberger VersicherungsgruppeNürnberger Versicherungsgruppe und dort zuständig für Informatik, Betriebsorganisation und Kommunikationsdienstleistungen. Seit 2013 ist er stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Beteiligungs-AG, zuständig für Personenversicherung und Informatik. Top-500-Firmenprofil für Nürnberger Versicherungsgruppe

Stefan Kreß ist neuer COO bei der Nürnberger Versicherung.
Stefan Kreß ist neuer COO bei der Nürnberger Versicherung.
Foto: Nürnberger Versicherung

Neuer COO Kreß soll sich um Digitalisierung kümmern

Zugleich wurde Stefan Kreß (50) neuer Chief Operations Officer (COO) bei der Nürnberger Versicherung. Seine Ernennung gehört nach Angaben der Versicherung zu einem größeren Umstrukturierungsplan, mit dem sich die Unternehmensgruppe auf die Digitalisierung einstellen will.

Einheitliche Standards schaffen

Aufgabe von Kreß sei es vor allem, einheitliche Standards für die Betreuung von Kunden und Vermittlern über alle Sparten der Versicherungsgruppe zu schaffen (Kunden- und Vermittler-Services). Kreß übt seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Nürnberger Lebensversicherung AG und der Nürnberger Allgemeine Versicherungs-AG aus.

Zuvor war Kreß bei der VersicherungsgruppeVersicherungsgruppe verantwortlich für die operative Schadenbearbeitung, das Schadenmanagement und das Schadencontrolling in den Sparten Sach-, Allgemeine Haftpflicht-, Allgemeine Unfall-, Kraftfahrt-, Technische und Transportversicherung. Top-Firmen der Branche Versicherungen

Kreß absolvierte nach seiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann ein Studium zum Versicherungsbetriebswirt. Er ist seit 1999 bei der Nürnberger. Nach verschiedenen Tätigkeiten in Verkauf und Vertrieb übernahm er als leitender Angestellter Betriebsaufgaben in der Kompositversicherung, später auch als Bereichsleiter.

Er gehörte zum Gründungsvorstand der Nürnberger Sofort Service AG (2006 bis 2015); war Vorstand der Garanta Versicherungs-AG (2013 bis 2015) und der Nürnberger Beamten Allgemeine Versicherung AG (seit 2013). Seit 2016 ist er nun Vorstand der Nürnberger Allgemeine Versicherungs-AG und der Nürnberger Lebensversicherung AG.

Fünf Milliarden Euro Umsatz im Jahr

Leiter der IT-Anwendungsentwicklung bei der Versicherungsgruppe ist Robert Bärnreuther.

Die Nürnberger Versicherungsgruppe erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von fünf Milliarden Euro. Sie beschäftigt mehr als 4000 Mitarbeiter im Innendienst und knapp 1200 im angestellten Außendienst.

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