Strategische Ansätze beim IT-Service-Management wenig verbreitet

ITIL 3 noch wenig akzeptiert

05. November 2008
Von Nicolas Zeitler
Der Trend zum Einsatz der ITIL hält an. Mit der neuesten Ausgabe v3 des Best-Practice-Regelwerks hat sich laut einer Umfrage allerdings noch jedes dritte Unternehmen gar nicht befasst.

Die IT-Infrastructure Library (ITILITIL) wird immer beliebter. Mittlerweile arbeiten drei von vier Unternehmen mit dem Rahmenwerk. Im Vergleich zu 2005 ein deutlicher Anstieg. Damals hatte sich die Zahl der ITIL-Anwender und -Verweigerer noch die Waage gehalten. Das ist ein Ergebnis der diesjährigen Befragung von Führungskräften zum IT-Service-Management (ITSM) durch den Software-Hersteller Materna. Alles zu ITIL auf CIO.de

Das Unternehmen führt die "Executive-Befragung" zum ITSM seit 2003 jährlich durch. Für die aktuelle Studie wurden 1.468 Entscheider aus Deutschland und Österreich übers Internet befragt, vor allem Kunden des Software-Herstellers. 82 Prozent der Teilnehmer kamen aus Deutschland. Ein Fünftel der Führungskräfte ist in der IT-Branche tätig. Drei Viertel der Befragten arbeiten in Firmen mit mehr als 1.000 Angestellten.

Die seit einem Jahr verfügbare Version 3 der ITIL ist bisher noch nicht großflächig angekommen. Zwar haben sich fast zwei Drittel der Befragten schon damit befasst, der überwiegende Anteil von ihnen allerdings nach eigenen Angaben nur oberflächlich. Bloß jeder Fünfte gab an, aktiv mit Version 3 zu arbeiten.

Am häufigsten erwarten sich die Führungskräfte von dem neuen Rahmenwerk eine ganzheitliche Umsetzung von IT-Service Management. 63 Prozent gaben dies an. An zweiter Stelle steht mit 41 Prozent Nennungen die Hoffnung auf eine kontinuierliche Verbesserung der IT-Dienstleistungen.

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