Computerwoche-Webinar

Jede Anwendung passgenau virtualisieren

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Immer komplexere IT-Umgebungen und verschiedene Virtualisierungs-Lieferanten mit ihren jeweiligen Vorgaben erschweren die Anwendungs-Virtualisierung. Ein Webinar der Computerwoche am 28. Mai zeigt, wie man das Thema in den Griff bekommt.
Die Virtualisierung der verschiedenen Anwendungen ist angesichts immer komplexerer IT-Umgebungen fast schon Zauberei.
Die Virtualisierung der verschiedenen Anwendungen ist angesichts immer komplexerer IT-Umgebungen fast schon Zauberei.
Foto: Adchariyaphoto, Shutterstock.com

Es klingt so einfach: die Mitarbeiter wollen jede Anwendung über jedes Endgerät nutzen können, also virtualisiert man eben. In der Praxis aber haben IT-Chefs mit immer komplexeren IT-Umgebungen zu tun. Zudem arbeiten sie oft mit mehreren Virtualisierungs-Lieferanten zusammen, die jeweils unterschiedliche Vorgaben aufstellen.

IT-Chefs müssen also entscheiden, welche Anwendung sich überhaupt für die Virtualisierung eignet und in welches virtuelle Format sie konvertiert werden soll. Von Microsoft App-V über VMware ThinApp bis zu Citrix XenApp und Symantec Workspace Virtualization - jede Umwandlung von MSI-Paketen ist zu prüfen. Ein komplexer und nicht selten auch komplizierter Prozess.

Wie dieser erleichtert werden kann, ist Thema eines Webinars der Computerwoche. Moderator Detlef Korus von der Computerwoche spricht mit Chris Harms, Senior Solution Engineer bei Flexera Software. Denn angesichts der steigenden Komplexität in der IT-Welt ist es nicht mehr möglich, bei einem manuellen Vorgehen die Kontrolle zu wahren, so die These von Harms.

Wer also manuelle Prozesse ablösen will, sollte einem sechsstufigen Vorgang folgen. Dieser beginnt mit Identifikation und Konsolidierung der Anwendungen, um dann deren Kompatibilität zu bewerten. Mit Schritt vier geht es ans Planen. Schritt fünf umfasst das Paketieren und Testen der Applikationen, bevor sie schließlich im Unternehmen bereitgestellt werden.

4 Reifegrade der Unternehmen

Was den Arbeitsalltag innerhalb der Unternehmen betrifft, unterscheidet Harms vier Reifegrade. Firmen auf Grad Eins setzen die Basisanforderungen um, das heißt, angepasste Software-Pakete werden in der Regel individuell für einzelne Plattformen bereitgestellt. Auf Stufe zwei sind Standardanforderungen definiert und erste Prozesse etabliert. Stufe drei bezeichnet, dass Prozesse bereits durch Workflow-Engines oder andere Automatisierungstechniken gestützt werden. Ist ein Unternehmen bereit für den Wandel - etwas handfester ausgedrückt: managt es Anwendungen proaktiv - dann sieht Harms Reifegrad vier erreicht.

In der Praxis dürften sich die meisten Unternehmen etwa auf Stufe zwei bewegen, beobachtet Harms. Hier fragt Moderator Korus nach, wo denn die Hauptschwierigkeiten liegen. Harms benennt zunächst einmal Organisatorisches: Zu oft arbeiten die Paketierungs-Teams losgelöst von den SEM-Prozessen. Man müsse "die richtigen Personen an einen Tisch bringen".

In puncto Technologie setzt Harms auf das AdminStudio. Ziel des Anwenders ist letztlich immer, Zeit zu sparen und effizient zu arbeiten, sagt er. AdminStudio bietet Tools zur Anwendungspaketierung, mit denen IT-Teams effizient zuverlässige Pakete für die Softwarebereitstellung erstellen können, wie er in dem Webinar ausführt.

Das Webinar will aufzeigen, wie man jederzeit die volle Kontrolle bei der Umformatierung, der Virtualisierung und dem planbaren Deployment behält, und warum jedes Unternehmen über das komplette Software Lifecycle Management nachdenken sollte.

Hier das Webinar ansehen

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