Zahl der Unentschlossenen steigt

Jede zweite Firma will weiter outsourcen

27. Februar 2006
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Mehrheit der deutschen Unternehmen plant ein Outsourcing-Projekt. Das geht aus einer aktuellen CIO-Online-Umfrage hervor. Im Vergleich zu einer Befragung im Jahr 2004 stieg jedoch die Zahl der unentschlossenen Firmen deutlich.
Outsourcing? Nicht überall ist schon entschieden.
Outsourcing? Nicht überall ist schon entschieden.

Für dieses Jahr planen 51 Prozent der Unternehmen ein Outsourcing-Projekt. Das bedeutet im Vergleich zu 2004 nur ein geringes Plus von einem Prozent. Allerdings ist die Zahl der Auslagerungsverweigerer deutlich gesunken. Während in diesem Jahr jeder dritte Befragte (34 Prozent) kein entsprechendes Projekt plant, waren es vor zwei Jahren noch 38 Prozent.

Von dieser Entwicklung profitiert vor allem das Lager der Unentschiedenen. Hatten in der vorhergehenden Umfrage vor knapp zwei Jahre noch zwölf Prozent der Teilnehmer mit "Noch nicht entschieden" geantwortet, sind es in der aktuellen Umfrage drei Prozent mehr.

An der Online-Befragung nahmen insgesamt 247 IT-Entscheider aus dem deutschsprachigen Raum teil. Die Umfrage lief über einen von vier Wochen in den Monaten Januar und Februar 2006.