Videokonferenzen: Virtuelle Meetings erfreuen sich zunehmender Beliebtheit

Jeder dritte Manager nutzt Telepresence

19. Juni 2009
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Dienstreisen gehören zum Alltag von Führungskräften. Zunehmend greifen gestresste Manager jedoch auf virtuelle Meetings als Alternative zu Auto, Flug und Zug zurück.
Virtuelle Meetings sparen Reisekosten sowie Zeit und Nerven beim mobilen Management.
Virtuelle Meetings sparen Reisekosten sowie Zeit und Nerven beim mobilen Management.
Foto: Cisco

Fach- und Führungskräfte sind selten am Arbeitsplatz anzutreffen, weil sie sich einen guten Teil des Arbeitsjahres auf Geschäftsreise befinden. Das kostet viel Zeit und Nerven - allen mobilen Arbeitsgeräten und drahtlosen Zugängen zur Firmen-IT zum Trotz.

Um die Zeit im Job effektiver zu nutzen, etablieren sich daher virtuelle Meetings als Alternative zum wenig produktiven Reisen: Bereits jeder dritte Manager in Europa gibt einer Studie zufolge an, dass sich Telepresence-Lösungen zu einem festen Bestandteil im eigenen Unternehmen entwickelt haben. Die Vorzüge der Kombination von Dienstreisen und Videokonferenzen liegen dabei vor allem in der zeitlichen Entlastung der Manager und in der Schonung der betrieblichen Reisekasse.

Das sind die Ergebnisse der Studie "Face to Phase: Die Konvergenz von Geschäftsreisen und Virtual Meetings", die der Internetprovider Easynet Global Services in Zusammenarbeit mit dem IMWF - Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt hat. Im Oktober und November 2008 wurden dafür Fach- und Führungskräfte aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz befragt. Mehr als 700 Manager schickten ihre Antworten zurück.

In Deutschland und anderen europäischen Ländern sind mittlerweile auch die Manager davon überzeugt, dass gerade die Balance aus Geschäftsreisen und professionellen Videokonferenzen immer wichtiger wird.

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