IT-Entscheider als Kontaktmuffel

Jeder Dritte will nicht auf Geschäftsreise

05. Dezember 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Nur rund vier von zehn IT-Entscheidern halten die persönliche Kontaktpflege auf Dienstreisen für sehr wichtig. Ebenso viele verzichten dankend.
Reisen bildet. Aber nicht immer Sympathie.
Reisen bildet. Aber nicht immer Sympathie.

Bei der Dienstreise scheiden sich die Geister: 35 Prozent der Teilnehmer einer CIO.de-Umfrage erklären, dass sie grundsätzlich zuhause bleiben. Weitere dreizehn Prozent würden sich dieser Haltung wohl am liebsten anschließen: Sie halten Geschäftsreisen für ein "notwendiges Übel".

Ihnen stehen 44 Prozent gegenüber, die solche Termine für sehr wichtig halten. Sie legen Wert auf die Pflege persönlicher Kontakte.

Acht Prozent schließlich erklären schlicht, Geschäftsreisen seien zu aufwändig, zu teuer und zu zeitintensiv. Inwieweit das mit verschärften Sicherheitskontrollen zusammenhängt, sei dahingestellt.

Die Analysten von Datamonitor haben denn auch in diesem Herbst den Durchbruch von Video-Conferencing vorhergesagt. Dabei dürften allerdings eher Kostenfragen im Vordergrund stehen als die Abneigung mancher Entscheider gegen das Reisen.