7 Tipps für Mitarbeiter

Jeder Fünfte über- oder unterfordert

06. Oktober 2011
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Gut 20 Prozent der deutschen Arbeitnehmer fühlen sich fehl am Platz. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung nennt Gründe.
Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) sind 22 Prozent der Deutschen unzufrieden im Job.
Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) sind 22 Prozent der Deutschen unzufrieden im Job.
Foto: DUW

Glaubt man einer Forsa-Umfrage, ist eine große Mehrheit von 78 Prozent der deutschen Arbeitnehmer zufrieden mit ihrem Job. Die verbleibenden 22 Prozent beklagen sich jedoch. Das geht aus der Studie "Kompetenz- und Talentmanagement" hervor, die der Marktforscher Forsa im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW), Berlin, durchgeführt hat. Forsa hat 1.005 Berufstätige befragt.

Die Marktforscher wollten wissen, wie die Kritik der Unzufriedenen lautet. Demnach fühlen sich elf Prozent am Arbeitsplatz überfordert und ebenfalls elf Prozent unterfordert.

Zunächst zu den Überforderten: Gut sieben von zehn (73 Prozent) klagen über zu viel Arbeit. Mehr als jedem Dritten (35 Prozent) wird nach eigener Einschätzung zu viel Verantwortung aufgebürdet. 30 Prozent erklären zusätzlich, sie wünschten sich mehr Routine.

Auf Seiten der Unterforderten sieht es aus wie folgt: 53 Prozent finden ihre Aufgaben zu anspruchslos. Fast ebenso viele (48 Prozent) trügen gern mehr Verantwortung. Darüber hinaus geben 37 Prozent an, ihr Beruf biete zu wenig Abwechslung.